RoWos bringen vier Punkte aus Hüffler mit!

SG Hüffler-Wahnwegen II – TSG Wolfstein-Roßbach II 0:8 (0:3)

Aufstellung RoWos: Erik Lickteig – Felix Weber, Florian Dilly, Patrick Mathias, Patrik Dejon – Marc Bollenbacher, Felix Scheidt – Niklas Jung (57. Marius Birro), Christoph Keller – Sebastian Strauß (54. Lukas Lemke), Markus Berg (64. Alexander Lirer).

Ersatz: Jan Rosentreter

Gelbe Karte: Mathias
Schiedsrichter: Daniel Rosar (SC Birkenfeld)

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Strauß (22., 35., 38., 46.), 0:5 Jung (48.), 0:6 Strauß (53.), 0:7 Keller (67.), 0:8 Birro (89.)

Chapeau! Eine keineswegs schlecht besetzte SG-Reserve, die vor 14 Tagen Spitzenreiter Schönenberg II geschlagen hatte, bekam gegen RoWo II so gut wie keine Schnitte und musste sich am Ende auch in der Höhe verdient geschlagen geben. Zu dominant traten die RoWos auf. Ein zweistelliges Ergebnis war nicht mehr fern, die Chancen dazu waren auch allemal da. Überragend natürlich die Quote unseres Trainers, der endlich sein erstes Pflichtspieltor erzielte, zudem einen lupenreinen Hattrick und insgesamt sogar fünf Treffer markierte. Dabei auch einen sehenswerten Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen 2:0 aus unserer Sicht. Damit bleibt man weiterhin in der Verlosung um den zweiten Platz in der C-Klasse Mitte.

Bilder zum Spiel sind HIER zu finden!

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SG Hüffler-Wahnwegen – TSG Wolfstein-Roßbach 0:0

Aufstellung SG HüWa: 1 Sven Eugen Merkert – 2 Janosch Clos – 3 Manuel Geppert (88. 12 Bastian Theiß)– 4 Sven Morgenstern – 5 Viktor Luks – 6 Andre Knapp – 7 Timo Groß – 8 Frank Clos – 9 Sascha Morgenstern – 10 Marc Knapp – 11 Andre Stemler.

Ersatz: 13 Michael Fehrenz, 14 Kevin Körbel, 15 Christopher Gruner, 16 Tim Allmang, 17 Steffen Pfaff, ETW Keven Rothfuchs.

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Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Christopher Rietz, Timo Keller, Benjamin Emrich, Nils Neu – Yannick Metzger, Christian Drumm, Marcel Maurer (80. Marc Bollenbacher), Christoph Emrich (85. Sebastian Strauß)– Johannes Schell, Marius Lauer (68. Tim Mattil).

Ersatz: Christoph Keller, Felix Scheidt, Erik Lickteig (Tor)

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Gelbe Karten: A. Knapp – Neu, Rietz, Maurer, Metzger
Rote Karte: Stemler (80., grobes Foulspiel)
Schiedsrichter: Heribert Leis (FV Linden)

Zuschauer: 124.

Kampfbetont! Dieses Wort trifft wohl perfekt auf die Begegnung zwischen der SG Hüffler-Wahnwegen und den RoWos zu. Von Anfang an war mächtig Zündstoff in der Partie, hielten sich auch die Leute vor und hinter den Banden nicht mit diversen Äußerungen zurück. Darunter litt dann auch die Spielleitung des Referees ein wenig. Ließ er zunächst viel durchgehen, sah er sich im weiteren Spielverlauf gezwungen, die Zügel etwas enger zu schnallen. So taten sich letztlich alle Akteure schwer, eine souveräne und klare Linie an den Tag zu legen. Das Gesamtgeschehen war einfach unglaublich hektisch, stellenweise von Nervosität geprägt.

Spielerisch sah die erste Halbzeit überlegene Platzherren, die auch mehrere gute Chancen hatten. So scheiterte Andre Stemler unter anderem am Pfosten. Aber auch die RoWos hatten in Person von Marius Lauer, der am Heimkeeper Sven Merkert scheiterte, eine richtig gute Chance. Mit Beginn des zweiten Abschnitts bekamen die Gäste mehr Zugriff auf das Spiel, auch weil bei den Gastgebern je länger das Spiel dauerte, zunehmend die Kräfte schwanden. Resultat waren nun auch mehrere Großchancen, die entweder fahrlässig vergeben oder vom starken Merkert vereitelt wurden. Aber auch auf der Gegenseite gab es noch die eine oder andere Einschussmöglichkeit, doch hatte auch die TSG in Person von Steffen Schaumlöffel einen richtig guten Rückhalt. So endete das Spiel am Ende alles in allem mit einem leistungsgerechten Unentschieden, wobei die Begegnung durchaus auch 2:2 oder 3:3 hätte enden können.

Negativer Höhepunkt war zehn Minuten vor dem Ende eine rote Karte gegen Andre Stemler, der dem zum Ball grätschenden Marcel Maurer mit den Stollen auf Knie/Oberschenkel trat und dafür mehr als zu Recht vom Platz musste. Über das Drumherum kann man diskutieren, nicht aber über die Berechtigung der Karte, die alle Kriterien für Rot (roh, brutal, gewaltsam) erfüllt hat. Hanebüchen („Euer Spieler grätscht doch mit zwei Füßen rein“), wie ein einheimischer Akteur die Tat seines Mitspielers rechtfertigen wollte. Bleibt nur zu hoffen, dass uns Marcel nicht oder zumindest nicht zu lange ausfällt.

Bilder vom Spiel gibt es HIER!