Nur ein Punkt aus dem Kohlbachtal mitgebracht!

SV Kohlbachtal II – TSG Wolfstein-Roßbach II 3:3 (2:0)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber, Christoph Keller, Florian Dilly, Lukas Lemke (46. Kevin Ecker) – Niklas Jung (46. Lukas Dein), Tim Mattil, Sedric Hotopp, Christian Groß – Justin Schank, Markus Berg (46. Jan Rosentreter).

Ersatz: Julian Christmann (Tor)

Gelbe Karte: Hotopp
Schiedsrichter: Frank Golkowski (SV Kirrberg)

Tore: 1:0 Springer (20.), 2:0, 3:0 Färber (39., 53.), 3:1, 3:2, 3:3 Rosentreter (54., 67., 81.)

Dank großer Moral und tollem Kampf hat sich RoWo II in Altenkirchen noch einen verdienten Punkt sichern können. Schon im ersten Abschnitt war man zumindest optisch überlegen, aber in der Offensive auch kaum gefährlich. Anders die Gastgeber, die mit der ersten echten Chance durch Springer in Führung gingen und diese kurz vor der Pause durch einen Schuss von Färber aus gut 18 Metern ausbauen konnten. Nach dem Wechsel kamen die RoWos mit verändertem Personal deutlich angriffslustiger aus der Kabine, wurden aber mit dem 3:0, wiederum durch Färber erzielt, eiskalt abgeduscht. Im direkten Gegenzug verkürzte „JR14“, allerdings auch aus klarer Abseitsposition, zum 3:1. In der Folge entglitt die immer hektischer werdende Partie auch dem Unparteiischen ein wenig. Dieser traf nun einige kuriose Entscheidungen auf beiden Seiten. Dass er beim 3:2, abermals durch Jan Rosentreter, nicht auf Abseits entschied, grenzt fast schon an ein Wunder, so deutlich wie der Schütze in der verbotenen Zone stand. Dennoch war die TSG nun das klar dominierende Team. Am zweiten Pfosten stehend verwandelte Rosentreter nochmals, so dass es nun 3:3 stand und er seinen Hattrick hatte. Die Bemühungen, das Match sogar noch zu gewinnen waren da, es wäre nicht ganz unverdient gewesen, alles in allem blieb es aber bei einem gerechten 3:3.

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SV Kohlbachtal – TSG Wolfstein-Roßbach 4:0 (1:0)

Aufstellung SVK: 1 Max Höh – 2 Martin Jung – 3 Luca Schießer – 5 Julian Höring – 6 Rudolf Müller – 7 Pascal Rimkus – 8 Jannik Wagner – 9 Tobias Haag – 10 Moritz Höh – 11 Andreas Brunck, 13 Michael Palisse. Ersatz (Wechsel folgen: ETS Eric Wambach, 4 Daniel Oster, 12 Andreas Samuel, 14 Eduard Springer, 15 Jan Ludwig, 16 Benjamin Jung.

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Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Patrik Dejon (78. Tim Mattil), Timo Keller, Nils Neu, Marcel Korb – Christopher Rietz, Marcel Maurer, Christian Drumm, Christoph Emrich (69. Marius Lauer) – Johannes Schell, Yannick Metzger. Ersatz: Christoph Keller, Steffen Schaumlöffel (Tor)

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Gelbe Karten: Palisse, Wagner –
Schiedsrichter: Christoph Rohr (SV Großsteinhausen)

Tore: 1:0 Brunck (34.), 2:0 Wagner (61.), 3:0 Palisse (82.), 4:0 Eigentor (90+1)

Zuschauer: 126.

Fußball ist manchmal schon brutal. Da verlierst du 4:0 und weißt eigentlich nicht, warum der Gegner vier und du selbst kein Tor geschossen hast. Die Niederlage an sich ist zwar nicht unverdient bzw. für Kohlbachtal durchaus verdient, weil die ihre Chancen genutzt haben. Aber der Spielverlauf war dann doch lange nicht so klar. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein gutes, schnelles A-Klasse-Spiel, in dem die RoWos ein klares Chancenplus hatten, frei vor dem Tor an der Latte scheiterten, den Torsteher anschossen oder das Eckige gar nicht erst trafen. Aus fünf riesigen Chancen muss man zumindest ein, zwei, drei Tore machen. Aber so ist eben auch der Fußball, es gewinnt nicht immer die (zumindest in der ersten Halbzeit) bessere Mannschaft. Nach einer eigenen Ecke wurde man ausgekontert, Heim-Coach Andreas Brunck schloss mit einem trockenen Schuss ins linke, untere Eck zur Pausenführung für seine Mannen ab. Apropos Brunck: Jener Typ, ein begnadeter Fußballer, flink wie die Sau, aber leider auch mit zu viel schauspielerischem Talent gesegnet. Letzteres ist auf dem Fußballplatz durchaus zu Recht auch verpönt. Wir spielen A-Klasse, da muss man sich mit „dauerndem an den Oberschenkel greifen, humpeln und doch wieder wie ein junges Reh über den Platz flitzen“ oder dem folgenden „stylisch dehnen für Fortgeschrittene“ über Gebühr selbst darstellen. Unnötig, hat so ein guter Fuller gar nicht nötig und bringt sicher nicht die beste PR. Genauso unnötig übrigens wie die gegenseitigen Provokationen nach dem Spiel.

Aber zurück zu Selbigem… Die zweite Halbzeit verlief deutlich ruhiger und weniger gut. Zu Beginn hatten die RoWos noch eine gute Chance, als Christian Drumm am zweiten Pfosten knapp an der Kugel vorbeirutschte, danach schien es, als hätte man sein Pulver verschossen. Kohlbachtal machte auch nicht viel mehr, mussten sie aber auch gar nicht mehr. Wagner, Palisse sowie ein unglückliches Eigentor sorgten schließlich für den 4:0-Endstand. Wie eingangs erwähnt: Wegen der Chancenverwertung war das für die offensivstarken Hausherren letztlich auch verdient. Am Mittwoch (Anstoß 19:15 Uhr) bietet sich im Kreispokal an gleicher Stelle die Chance zur Revanche.