Erste Punkte für die RoWos

TSG Wolfstein-Roßbach – SG Bruchmühlbach/Miesau 4:3 (2:2)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Patrik Dejon (74. Tim Mattil), Timo Keller, Nils Neu, Christoph Keller – Christopher Rietz, Christian Drumm, Marcel Korb, Ahmet Demiroez (59. Christian Huber) –Yannick Metzger (90.+1 Marius Lauer), Johannes Schell.

Ersatz: Benjamin Emrich, Steffen Schaumloffel (Tor)

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Aufstellung SG: 1 Florian Löw – 2 Joachim Frits (46. 3 Florian Paulus) – 4 Alex Rosert- - 5 David Paulus – 6 Jochen klein – 7 Tobias Link – 8 Julian McCurdy -9 Dominik Semar (71. 15 Daniel Müller) – 10 Josef Hindi – 11 Daniel Williams – 12 Norman Stolz (46. 13 Daniel Dirlein).

Ersatz: 14 Waldemar Jung

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Gelbe Karten: T. Keller, Metzger, Neu - David Paulus
Gelb-Rote Karte: Link (67.)

Schiedsrichter: Jan-Erik Breuer (Altenglan)

Tore: 0:1 Hindi (6.), 1:1 Schell (16.), 1:2 Semar (18.), 2:2 Schell (44.), 2:3 Hindi (63.), 3:3 Drumm (81.), 4:3 C. Keller (85.)

Zuschauer: 72.

Herr Gott, Margot. Mei Nerve! Individuelle Fehler hüben wie drüben. Und am Ende drei Punkte für die RoWos. Damit kann man durchaus leben. Aber klar, nach einem derartigen Spiel kann man nicht immer erwarten, dass am Ende drei Punkte auf der Habenseite stehen. Josef Hindi und Dominik Semar waren in der ersten Halbzeit die Nutznießer auf Seiten der Gäste.Sie profitierten von mehr als krassen Abwehrfehlern der Gastgeber, die in ihrem Ausweichquartier in Hinzweiler nicht so reicht ins Spiel finden wollten. Gleichwohl waren die jeweiligen Ausfgleichstreffer dennoch durchaus fein herausgespielt. Johannes Schell war für die ersten Tore der TSG in der Saison 17/18 verantwortlich.

Nach dem Wechsel versuchten die RoWos, das Kommando zu übernehmen. Das erste Tor war aber wieder den Gästen vorenthalten, als abermals Hindi mit einem Schrägschuss aus gut 25 Metern in den rechten Winkel erfolgreich war. Es folgte die Hilfe des Unparteiischen, der statt auf Elfmeter für die Gäste der TSG einen indirekten Freistoß zusprach und wegen der heftigen Proteste SG-Akteur Tobias Link mit gelb-rot des Feldes verwies. Glück gehabt… Danach gab es ein Anrennen der TSG auf das Tor der Gäste, ohne aber die große Gefahr heraufbeschwören zu können. Nach einer ebenso feinen wie scharfen Hereingabe von Christian Huber war es Christian Drumm, der am zweiten Pfosten per Kopf zum 3:3 ausgleichen konnte. Und gute fünf Minuten vor dem Ende kam Christoph Keller nach einem Getümmel aus zwölf Metern nach einer Ecke zum Schuss. Der nicht richtig getroffene Ball schlug im Netz ein, das Spiel war gedreht. Und den Gästen fiel dann nicht mehr viel ein, so dass das Spiel mit einem 4:3-Sieg für die RoWos endete. Letztlich auch durchaus verdient, vor allem ob der kämpferischen Einstellung. Prima auch, dass mit Peter Rubeck und David Paulus zwei Verantwortliche des Gegners fair gratulierten und noch einige Zeit in Hinzweiler im Sportheim verbrachten. Ebenso prima das Debüt unseres Neuzugangs Ahmet Demiröz! Weiter geht’s für die TSG nun am Sonntag (13.15 Uhr) in Steinwenden.