RoWo I gewinnt abermals 4:3 - RoWo II remis!

TSG Wolfstein-Roßbach II – FV Kindsbach II 2:2 (0:1)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber, Patrick Mathias (Jacob Schell), Lukas Lemke – Niklas Jung, Sedric Hotopp, Christian Groß (Julian Christmann), Kevin Ecker (Jan Ortmann) – Christian Huber, Markus Berg.

Gelbe Karten: Ecker, Berg, Hotopp, Weber
Schiedsrichter: Karl-Heinz Becker (TuS Berschweiler)

Tore: 0:1 Winter (38.), 1:1 Berg (51.), 1:2 Walz (78.), 2:2 Groß (Handelfmeter)

Was auf dem ersten Blick wie der Verlust von zwei Punkten aussieht, war dann doch nicht so. In Anbetracht der Tatsache, dass man im Moment personell doch arg geschwächt ist, kann man nach einem Spiel auf mäßigem Niveau letztlich mit dem einen Zähler durchaus leben. Die Gäste hatten über das Spiel gesehen vielleicht ein paar Feldvorteile, RoWo II aber kämpfte sich in der zweiten Hälfte zumindest einigermaßen ins Spiel hinein, wodurch das Ergebnis alles in allem doch als gerecht zu bezeichnen ist.Markus Berg glich den Führungstreffer der Gäste kurz vor dem Wechsel unmittelbar nach der Pause aus. Nachdem Walz die Gäste per Kopf abermals in Führung brachte, war es ein von Christian Groß verwandelter, doch umstrittener Handelfmeter, der den Endstand bedeutete. Beim Stand von 1:1 hatte Kevin Ecker einen weiteren Handelfmeter knapp neben den rechten Pfosten gesetzt.

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TSG Wolfstein-Roßbach – FV Kindsbach 4:3 (2:0)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Marius Lauer, Nils Neu, Timo Keller, Jona Wildberger (74. Benjamin Emrich) – Christopher Rietz, Christian Drumm, Johannes Schell, Marcel Korb, Tim Mattil (67. Christoph Keller) – Yannick Metzger.

Ersatz: Sedric Hotopp, Steffen Schaumlöffel (Tor)

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Aufstellung FVK: 1 Mattia De Fazio – 5 Bernhard Schulz (46. 11 Jörg Begander) – 7 Andreas Koch – 8 Benedikt Rische – 10 Daniel Schmitt – 15 Jan Rotermund – 16 Patrick Frosch – 17 Jannik Scheller – 18 Jonas Stahl – 21 Patrick Winter – 31 Daniel Mayer (81. 41 Tim Laufer).

Ersatz: 3 Alexander Walz, 19 Dominik Weis, 23 Dominik Laufer, 55 Tim Schäffer, ETW Heiko Stahl.

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Gelbe Karten: T. Keller, Metzger, C. Keller – Koch, Rotermund, Begander, Scheller, Winter.

Schiedsrichter: Mohammad Abbasi (Karadeniz Bad Kreuznach)

Tore: 1:0 Schell (20.), 2:0 Rietz (41.), 2:1 Frosch (48.), 2:2 Koch (52.), 2:3 Winter (63.), 3:3, 4:3 Drumm (80., 88.)

Zuschauer: 112.

4:3, 4:3, 4:3… Die letzten Ergebnisse der RoWos lassen ja schon erahnen, dass die Nerven immer wieder arg strapaziert werden. Aber der Kick heute in Einöllen gegen Kindsbach… Wahnsinn. Die „Gastgeber“ spielten eine ganz starke erste halbe Stunde, ließen den Gästen keinen Raum zum Atmen. Dass es nach jenen 30 Minuten nur 1:0 durch Johannes Schell stand, war eigentlich der blanke Hohn. Ein 4:0 oder 5:0 wäre allemal möglich gewesen. In der Folge verflachte das Spiel etwas, Kindsbach kam auch besser ins Spiel, ohne zunächst aber für die große Gefahr sorgen zu können. Kurz vor der Pause markierte Christopher Rietz dann endlich das 2:0, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.

Alles klar? Von wegen. Kaum angepfiffen, kam der FVK nach einer Ecke durch einen Kopfball des völlig unverständlich ganz alleine stehenden Frosch zum Anschluss und nur vier Minuten später wurde deren Spielertrainer Koch auf die Reise geschickt, welcher Basti Schäfer umspielte und zum Ausgleich einschob. Warum es zu diesem Zeitpunkt dann plötzlich 2:2 stand, konnte wohl kaum jemand erklären. Aber es kam noch bitterer für die TSG. Eine ähnliche Situation wie beim Ausgleich ließ Patrick Winter – wohl aus Abseitsposition startend – frei auf das Tor zusteuern und schon lagen unsere Gäste in Front. Es machte dann auch nicht wirklich den Anschein, als ob man dem Spiel noch einmal eine Wende geben könnte. Eher beschlich einem das Gefühl, das vierte Gästetor noch „bestaunen“ zu können. Zehn Minuten vor dem Ende war es dann aber Christian Drumm, der aus der Nahdistanz mit tatkräftiger Unterstützung des Keepers, zum 3:3 ausgleichen konnte. Danach hatten beide Teams eine richtig gute Chance, die jedoch nicht verwertet werden konnte. Kurz vor dem Ende fiel die Kugel am Fünfmeterraum nach einem Getümmel abermals „Drummi“ vor die Füße, der diese dann zum umjubelten 4:3-Siegtreffer unter die Latte drosch.

Betrachtet man vor allem die krasse Überlegenheit in weiten Teilen der ersten Halbzeit, so ist der Sieg am Ende zwar glücklich zustande gekommen, letztlich aber dennoch absolut verdient.

HIER gibt es Bilder vom Spiel!