RoWo I punkten in Queidersbach - RoWo II unterliegt knapp!

FC Queidersbach II – TSG Wolfstein-Roßbach II 2:1 (0:0)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber, Patrick Mathias, Florian Dilly, Lukas Lemke – Niklas Jung, Christian Groß (Hans Gauer), Ahmet Demiröz, Jan Rosentreter (Kevin Ecker), Julian Christmann (Harry Kihl) – Christian Huber.

Gelbe Karte: Huber
Schiedsrichter: Otto Sokoli (SV Katzweiler)

Tore: 0:1 Rosentreter (67., Fouelfmeter), 1:1 Leis (79.), 2:1 Lelle (81.)

Da macht RoWo II beim noch ungeschlagenen Tabellendritten in Queidersbach ein richtig gutes Auswärtsspiel, muss an Ende aber leider mit leeren Händen den Heimweg antreten. Verantwortlich dafür waren aber nicht die gut aufgestellten, aber größtenteils enttäuschend agierenden Gastgeber, Schuld war man viel mehr ganz alleine. Aber der Reihe nach… Fußball spielen im Sinne von SPIELEN war auf dem knochenharten, unebenen Rasengeläuf gar nicht erst möglich. Erstaunlicherweise hatten die Platzherren damit aber größere Probleme. Haarsträubende Abspielfehler schon im Spielaufbau brachten die RoWos immer mal in gute Positionen. Einzig, man war nicht in der Lage, die Fehler zu bestrafen.

So dauerte es dann bis weit in die zweite Halbzeit, ehe diese Begegnung auch vor den Toren Fahrt aufnahm. Dem immer hektischer werdenden Geschehen war der amtierende Referee aber leider auch nicht wirklich gewachsen, sorgte er mit der einen oder anderen Entscheidung auf beiden Seiten für Kopfschütteln. Erst versagte er den Gastgebern einen klaren Strafstoß, um auf der Gegenseite den RoWos einen ebenso klaren Elfer zuzusprechen, den Jan Rosentreter sicher verwandelte. Binnen weniger Minuten hatte die TSG dann zunächst Glück, dass FCQ-Torjäger Wallenfels freistehend aus drei Metern nur an den Pfosten köpfte und dann Pech, als Harry Kihl nach feiner Einzelleistung ebenfalls „nur“ den Pfosten traf. Minute 79 sah dann wohl die Mutter aller Konzessionsentscheidungen. Dieses Mal gab es Elfer für Queidersbach, kann man geben, muss man aber sicherlich nicht. Leis scheiterte zunächst an Steffen Schaumlöffel, beim weiteren Klärungsversuch legte ein Defensivspieler den Ball in die Füße des Schützen, der das Geschenk annahm und aus der kurzen Distanz zum Ausgleich einschoss. Davon noch geschockt war man kurz danach defensive nicht geordnet. Lelle bekam den Ball durch die Schnittstelle gespielt und traf mit einem Flachschuss zur Queidersbacher Führung. In der Folgezeit hatten die Gäste nicht mehr die Power, um das Spiel nochmal zu drehen, so dass man letztlich knapp unterlag. Aber: Kompliment für ein gutes Spiel, es hat wieder Spaß gemacht, zuzusehen. Am Donnerstag in Jettenbach versuchen wir einen positiven Spielausgang hinzubekommen.

***

FC Queidersbach – TSG Wolfstein-Roßbach 0:0

Aufstellung FCQ: 1 Sasa Djordjevic – 6 Marius Gundall – 7 Philipp Germann (76. 21 Tobias Brummer) – 8 Andreas Bauer (72. 12 Jochen Stumpf) – 10 Jonas Böhr – 14 Manuel Schneider – 15 Jens-Philipp Feike – 16 Fabian Blanz – 19 Max Peifer – 31 Philipp Schneider – 49 Felix Burkhard.

Ersatz: 2 Carlos Farinha, 13 Jan Germann, 23 Marius Ohnesorg, 99 Juri Nalekrischwili (Tor)

***

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Jona Wildberger, Timo Keller, Nils Neu, Christoph Keller – Christopher Rietz, Tim Mattil, Marcel Korb, Christoph Emrich (77. 10 Johannes Schell) – Yannick Metzger – Marcel Will.

Ersatz: Benjamin Emrich, Lukas Lemke, Niklas Jung, Steffen Schaumlöffel (Tor)

***

Gelbe Karten: Gundall, Burkhard – Korb, Metzger, Wildberger, Rietz, Schell.

Schiedsrichter: Simon Wölflinger (TuS Bedesbach-Patersbach)

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 72.

Erster gegen Dritter, Spitzenspiel. Auch in diesem Match ließ der Platz kein Spiel für Feinschmecker zu. So wurden die Bälle hüben wie drüben oftmals lang nach vorne gebolzt, meistens ohne richtig für Gefahr zu sorgen. War das Geschehen in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen, so hatten die Gastgeber im zweiten Durchgang klarere Vorteile. Die RoWos fanden bis in die Schlussphase hinein kaum einen Zugang zum Spiel und mussten sich bei Keeper Bastian Schäfer bedanken, der dreifach Sieger gegen die frei vor ihm auftauchenden Spieler blieb und auch sonst sehr sicher agierte. Erst in den Schlussminuten konnte man selbst wieder ein paar Akzente setzen, der Lucky Punch war aber einfach nicht drin, so dass man final mit dem etwas glücklichen, aber aufgrund der kämpferischen Einstellung auch nicht unverdienten Punktgewinn sehr gut leben kann.

Die Bilder zum Spiel gibt es HIER!