Tolle Leistung wird leider nicht belohnt!

FV Bruchmühlbach – TSG Wolfstein-Roßbach 2:1 (1:1)

Aufstellung FVB: 21 Niklas Moritz – 2 Aaron Valentini (80. 7 Marco Petrusch) – 3 Marco Hussong – 4 Espoire Mbote – 5 Robin Cronauer – 6 Matthias Stumpf – 8 Daniel Schmitt (90. 14 Dominik Semar) – 11 Andreas Brunck – 13 Devin Yilmaz – 16 Tobias Link – 18 Timon Cronauer (72. 9 Odisho Ishak).

Ersatz: 1 Dominik Ebert (Tor), 15 Ismail Mert.

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Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Christopher Rietz, Jannik Gebhardt (72. Timo Keller), Nils Neu, Jona Wildberger (89. Jan Rosentreter) – Marcel Will, Marcel Maurer, Johannes Schell, Tim Mattil, Jerrit Braun (76. Benjamin Emrich) – Yannick Metzger.

Ersatz: Lukas Lemke, Patrik Dejon, Fabian Bach, Steffen Schaumlöffel (Tor).

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Gelbe Karten: R. Cronauer, T. Cronauer – Metzger, Gebhardt, Keller.
Gelb-Rote Karte: Petrusch (84.)
Schiedsrichter: Marcel Bender (ASV Langweiler/Merzweiler)

Tore: 0:1 Braun (5.), 1:1 Mbote (44.), 2:1 Brunck (65.)

Zuschauer: 83.

Die Rollen schienen klar verteilt. Auf der einen Seite die Gastgeber, vor der Runde dank größzügiger finanzieller Hilfe abermals mit vielen Akteuren aus höheren Ligen verstärkt. Auf der anderen Seite: Die RoWos! Letztere prima kämpfend und die Gastgeber bisweilen auch spielerisch beeindruckend. So bereits in der fünften Minute, als Jerrit Braun einen hervorragend ausgespielten Konter zum 0:1 abschloss. Es entwickelte sich fortan ein Spiel, in dem die Gastgeber natürlich mehr Ballbesitz hatten, gegen energische RoWos aber lange viel zu einfallslos agierten. Kurz vor der Pause war das Glück dann auf Seiten der Hausherren, als ein Schuss von Mbote von kurz hinter der Mittellinie so unglücklich abgefälscht wurde, dass die Kugel ins Netz trudelte. Nach dem Wechsel dauerte es ein klein wenig, ehe die Begegnung wieder Fahrt aufnahm. In einer Phase ab etwa 60 Minuten Spielzeit hatten die Gastgeber ihre beste Phase. Einen steilen Ball in die Spitze nahm deren Spielertrainer Andreas Brunck gekonnt mit, vor dem Tor behielt er ebenfalls die Nerven und es stand 2:1. Statt auf die Entscheidung zu spielen kam die TSG in der Endphase wieder stärker auf und war näher am 2:2 als der FVB am dritten Treffer. Alleine in der Nachspielzeit tauchte man mehrfach im Strafraum der Hausherren auf. Doch selbst die beste Chance, freistehend aus drei Metern vor dem Tor, konnte leider nicht verwertet werden, so dass es am Ende beim knappen Heimsieg blieb, den selbst Heimcoach Brunck mit „mehr Glück als Verstand“ zusammenfasste. Für den Kalauer des Tages sorgte dessen Spieler Petrusch, der in Minute 80 eingewechselt sich drei Zeigerumdrehungen später die gelbe und Sekunden darauf gelb-rot abholte. Weil die RoWo-Polizei ihn beim Schiri anschwärzte und der die Papier/Tempo/Mini-Pastikteilchen, die Petrusch als Scheinbeinschoner trug, absolut korrekterweise nicht akzeptierte. Und wer seine Ausrüstung nicht vervollständigen will, stattdessen mit dem Unparteiischen motzt und diesem auf gut Deutsch verarschen will, fliegt halt vom Platz. Schon clever.

Fazit: Geil gekämpft, geil gespielt. Leider konnten sich die RoWos nicht mit einem verdienten Punkt belohnen. Mit dem Auftritt an sich konnte man aber sehr zufrieden sein. Auf und außerhalb des Feldes hatte das Spiel (fast) alles, was dazu gehört. Der eine oder andere markige Spruch ebenfalls. Nicht dazu gehören Worte unter der Gürtellinie, die beiderseits fielen. Dem FV Bruchmühlbach danken wir nochmals für die kurzfristige Bereitschaft, das Heimrecht zu tauschen!