RoWo I zieht in dritte Pokalrunde ein!

VfB Waldmohr – TSG Wolfstein-Roßbach 2:3 (1:2)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Christopher Rietz, Timo Keller, Nils Neu, Jona Wildberger (84. Patrik Dejon) – Marcel Will (30. Benjamin Emrich), Marcel Maurer, Johannes Schell, Tim Mattil, Jerrit Braun (90. +1 Jan Rosentreter) – Yannick Metzger.

Ersatz: Fabian Bach.

Gelbe Karten: Wildberger, Mattil.
Schiedsrichter: Daniel Philipp (FV Ramstein)

Tore: 0:1 Wildberger (12.), 1:1 Moschko (26.), 1:2 Schell (35.), 2:2 Moschko (59.), 2:3 Maurer (78.)

Zuschauer: 54.

Einmal unter der Woche quer durch den Kreis… Den RoWos merkte man den kräftezehrenden Auftritt aus Bruchmühlbach noch an. Es klappte beileibe nicht alles, es gab viele Unzulänglichkeiten und Fehlpässe. Aber die Einstellung passte wieder. Schon zu Beginn brachten die Hausherren, in der B-Klasse Süd beheimatet, die TSG-Defensive vor allem mit ihren schnellen und/oder technisch versierten Offensivspielern immer wieder in Bedrängnis. Aber immer wenn man irgendwie dachte, Waldmohr sei näher an einem Torerfolg, schlugen die RoWos zu. So auch in der zwölften Minute, als Jona Wildberger sich nach einer nicht gut abgewehrten Ecke die Pille von der Strafraumkante sehenswert in den rechten, oberen Winkel schlenzte. Eine Viertelstunde später fiel der bis dato verdiente Ausgleich, als Moschko eine Flanke, die ewig unterwegs schien, am zweiten Pfosten mit dem Kopf ins Netz beförderte. Zuvor scheiterte der VfB bereits an der Latte. Spielerisch bot die TSG nur wenige Glanzpunkte, wenn, dann wurde es aber gefährlich. Zehn Minuten vor dem Pausentee der Pass in die Schnittstelle der Abwehrkette, wo sich Johannes Schell die Gelegenheit nicht nehmen ließ und humorlos für die erneute Gästeführung sorgte. Auch nach dem Wechsel wog das Spiel immer mal hin und her, tendenziell mit ein paar Vorteilen auf Seiten der Einheimischen, die nach nicht ganz einer Stunde abermals durch einen Kopfball vom Moschko zum Ausgleich kamen. Doch schaffte es die Gästeelf ein drittes Mal in Führung zu gehen, als Schell auf die Reise geschickt wurde, vor dem Keeper quer legte wo der von hinten anstürmende Marcel Maurer keine Mühe mehr hatte, den Ball auf kurzer Distanz über die Linie zu schieben. Ein Pfostentreffer von Spielertrainer Jens Kirchen, sowie noch die eine oder andere bange Szene mussten überstanden werden, ehe der Einzug in die dritte Pokalrunde feststand. Ein Sonderlob geht an Referee Daniel Philipp, der eine prima Leistung zeigte. Der beidseitige Vorteil, einen Schiri zu haben, der selbst noch aktiv spielt, wurde im Spielverlauf mehrfach deutlich.

In der dritten Pokalrunde ist abermals Ligakrösus FV Bruchmühlbach der Gegner. Infos zu Spieltag und -zeit folgen zeitnah.