Last-Minute-Sieg in Hüffler!

SG Hüffler/Wahnwegen – TSG Wolfstein-Roßbach 1:2 (1:1)

Aufstellung SG: 1 Sven Merkert – 5 Bastian Theiß – 8 Viktor Luks – 10 Marc Knapp – 11 Kevin Körbel – 15 Michael Fehrenz – 16 Dennis Makein (90. 20 Andreas Müller) – 17 Andre Knapp – 19 Lukas Weigel – 32 Joshua Schwab – 36 Nicolas Becker.

Ersatz: 4 Johannes Böshar, 25 Keven Rothfuchs, ETW Felix Buck.

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Aufstellung RoWos: Sven Metzger – Patrik Dejon (64. Tizian Wappner), Nils Neu, Timo Keller, Jona Wildberger – Christopher Rietz, Benjamin Emrich (86. Jan Rosentreter) – Jerrit Braun. Tim Mattil, Yannick Metzger (76. Marius Lauer) – Johannes Schell.

Ersatz: Steffen Schaumlöffel (Tor)

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Gelbe Karten: A. Knapp, Luks, Körbel, Fehrenz -
Schiedsrichter: Florian Benedum (SpVgg NMB Mehlingen)

Tore: 0:1 Schell (4.), 1:1 M. Knapp (6.), 1:2 Braun (90.+1)

Zuschauer: 116.

Es war das typische Ende eines Spiels einer Mannschaft die unten steht gegen eine, die im oberen Tabellenfeld notiert wird. Da machen die Hausherren ein ordentlich, kämpferisch gar starkes Spiel, stehen aber letztlich im neunten Spiel zum neunten Mal ohne Punkte da. Und die RoWos… Mund abwischen.

Das Spiel begann aus Gästesicht ideal. Den ersten Angriff schloss Johannes Schell zur frühen Führung ab. Wer dachte, dass dieser Treffer Sicherheit geben sollte, sah sich gewaltig getäuscht. Quasi im Gegenzug glichen die Hausherren aus. Die RoWo-Defensive agierte zu zaghaft, zwei Spieler rutschten aus dem durchweichten Grün weg. Und HüWa-Angreifer Marc Knapp konnte der scharfen Hereingabe von der rechten Seite gar nicht mehr ausweichen – schon stand es 1:1. Auch fortan kam die TSG mit dem Untergrund irgendwie nicht zurecht. Hoch und weit – brachte keine Sicherheit. Immer wieder wurde die Pille lang nach vorne gekloppt, immer wieder nahm sich auf dem nassen Geläuf Fahrt auf und war nicht mehr erreichbar. Es dauerte bis in die zweite Hälfte, ehe man kapierte, dass diese Spielweise eher nicht zum Erfolg führen würde. Die Einheimischen hingegen warfen alles in die Waagschale und hatten auch die eine oder andere gute Chance. Aber entweder verfehlte der Ball sein Ziel oder Keeper Sven Metzger wusste die Möglichkeiten zu vereiteln. Mit zunehmender Spieldauer merkte man der SG dann aber auch die nachlassenden Kräfte an, was dazu führte, dass die RoWos deren Hälfte mehr und mehr belagerten. Zwingend wurde es aber zu selten. Auch hier konnte sich der Torhüter, in diesem Fall Sven Merkert, das eine oder andere Mal auszeichnen. So kam es dann, wie eingangs beschrieben. Referee Florian Benedum hatte drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, eine Minute war fast verstrichen, als Johannes Schell die Kugel im Sechzehner weiter zu Jerrit Braun leitete und dieser das Spielgerät zum viel umjubelten Siegtreffer unter die Latte nagelte. Aufgrund der Drangphase am Ende war der Dreier dann auch durchaus verdient. Allerdings war die Leistung zuvor über weiter Strecken wenig erbaulich, hätten die Hausherren durchaus mindestens einen Punkt verdient gehabt. Am Sonntag gegen den FV Kindsbach bedarf es einer klaren Leistungssteigerung.

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