RoWo I verliert - RoWo II gewinnt!

TSG Wolfstein-Roßbach II – TuS Schönenberg II 5:1 (3:1)

Aufstellung RoWos: Steffen Schaumlöffel – Felix Weber, Patrik Dejon, Christian Groß, Jacob Schell – Niklas Jung, Tizian Wappner (Julian Christmann), Lukas Lemke, Florian Dilly, Christian Huber (Felix Gaede) – Markus Berg.

Ersatz: Harry Kihl

Schiedsrichter: Michael Stephan (FK Petersberg)

Tore: 0:1 Hort (13.), 1:1 Huber (27.), 2:1 Wappner (29.), 3:1 Berg (41.), 4:1 Jung (57.), 5:1 Gaede (79.)

RoWo II versuchte von Beginn an das Heft des Handels in die Hand zu nehmen, es brauchte aber eine kurze Zeit, ehe dies gelingen sollte. In dieser Phase kam der Gast aus Schönenberg auch zur Führung durch Niklas Hort, der nach einem nicht sauber geklärten Ball von der einheimischen Defensive einschießen konnte. Mit zunehmender Spieldauer erarbeiteten sich die Platzherren dann aber eine immer klarere Feldüberlegenheit, die in Minute 27 schließlich belohnt wurde, als Christian Huber mit einem schönen Schuss aus gut 20 Metern in den rechten, oberen Winkel zum inzwischen bereits überfälligen Ausgleich erfolgreich war. Keine zwei Minuten später konnte Tizian Wappner die TSG dann bereits in Führung bringen und kurz vor der Halbzeit war es schließlich Markus Berg, der eine ähnliche Situation wie die Gäste beim 0:1 ausnutzen konnte und zum 3:1 abstaubte. Diese Führung geriet im weiteren Spielverlauf kaum mehr in Gefahr. Im Gegenteil, zwei weitere Chancen wurden genutzt, um dem Entstand herzustellen. Zuerst war es Niklas Jung, der allein auf dem Weg zum Tor cool blieb und schließlich netzte auch Felix Gaede ein, nachdem er sich die Kugel im Strafraum zurechtlegen durfte. Alles in allem eine gute Leistung, die mit einem auch in der Höhe verdienten Sieg belohnt wurde.

***

TSG Wolfstein-Roßbach – TuS Schönenberg 3:4 (1:2)

Aufstellung RoWos: Bastian Schäfer – Christopher Rietz, Nils Neu, Jannik Gebhardt, Jona Wildberger (86. Timo Keller) – Yannick Metzger, Marcel Maurer, Tim Mattil, Benjamin Emrich, Jerrit Braun (61. Jerrit Braun) – Johannes Schell.

Ersatz: Patrik Dejon, Tizian Wappner, Steffen Schaumlöffel (Tor)

***

Aufstellung TuS: 1 Thomas Wirth – 2 Maurice Wagner – 3 Marvin Körbel – 4 Alexander Becker – 5 Marco Guth – 6 Niklas Buhles – 7 Erik Scheer (26. 12 Timo Molter, 77. 13 Niklas Hort) – 8 Lukas Kurz – 10 Richard Kurz – 11 Daniel Welsch – 14 Kevin Körbel.

Ersatz: 15 David Kuhn.

***

Gelbe Karten: Neu, Maurer – M. Körbel
Schiedsrichter: Patrick Bahlmann (SC Ludwigsthal)

Tore: 0:1, 0:2 Kurz (5. Foulelfmeter, 25.), 1:2 Emrich (30.), 1:3 D. Welsch (49.), 2:3, 3:3 Mattil (75., 90. Foulelfmeter), 3:4 K. Körbel (90.+3).

Zuschauer: 112.

Wenn man in der Nachspielzeit durch einen Gegentreffer verliert, ist das bitter. Umso mehr, wenn man nur kurz zuvor selbst erst nach einem 1:3 zum 3:3 ausgeglichen hat. Und doch kann und muss man den Gästesieg letztlich als verdient bezeichnen. Nicht, weil der TuS besonders gut gespielt hat. Nein, viel eher weil die Leistung der Heimmannschaft, mit Ausnahme einer Drangphase gegen Ende des Spiels, bei allem guten Willen einfach nicht gut war. Zweimal ließ man TuS-Angreifer Lukas Kurz in der ersten Halbzeit gewähren. Das erste Mal nach gerade vier Minuten, ehe Kurz dann im Strafraum angegangen wurde und zu Fall kam. Ob man hier einen Strafstoß geben muss oder nicht, sei dahingestellt. Der Referee tat dies, Kurz verwandelte, es hieß 0:1. Auch eine angebliche, vorangegangene Abseitsstellung ist hernach irrelevant. Die Aktion hätte anders gelöst werden können! Anders gelöst werden müssen, hätte die Szene vor dem 0:2 mit Sicherheit. Da ließ Kurz die komplette Defensive wie Slalomstangen stehen und schloss von der Strafraumgrenze ab. Kurz darauf keimte Hoffnung auf, als Benjamin Emrich nach einem Freistoß in Ginter-Manier mit der Hacke zum 1:2 erfolgreich war. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel nahm man sich viel vor. Das wiederum war dann nur wenige Minuten später Makulatur. Ein Fehler im Aufbauspiel, Daniel Welsch kam an den Ball, ging ein paar Meter und schweißte das Spielgerät auf gut 25 Metern sehr sehenswert in den rechten Winkel. Es folgte eine Blaupause der ersten Halbzeit. Den Willen kann man dem Team nicht absprechen, gelingen indes wollte nicht viel. Mit ein bisschen Glück zogen die Gäste nicht weiter davon. In den letzten 20 Minuten riss man sich dann aber am berühmten Riemen. Zuerst gelang Tim Mattil der Anschlusstreffer, dann gab es in der letzten regulären Minute nach einem Foul wieder Elfmeter. Dieses Mal für die Hausherren. Und wieder war der Elfer alles andere als astrein. Mattil war das egal, er verwandelte zum 3:3-Ausgleich. In der Nachspielzeit wollte man dann noch den Sieg, rannte aber in einem Konter, den Kevin Körbel zum 3:4-Endstand abschloss.

Bilder gibt es HIER!