Laufen und mehr
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A-Jugend: Knappe Niederlage in der Schlussphase!
A-Junioren Bezirksliga
SV Hinterweidenthal - TSG Wolfstein/Roßbach 3:2 (1:1)
Aufstellung "Jung-RoWos": Nico Kiefaber - Tim Mattil - Marvin Backes, Bastian Klein - Christoph Emrich, Nils Neu, Marius Lauer, Marc Bollenbacher, Florijant Saitaj - Yannick Wendel (81. Daniel Winter), Maximilian Kirch (65. Marcio Oliveira).
Gelbe Karte: Neu
Schiedsrichter: Peter Ludolf - Assistenten: Uwe Ludolf, Manfred Ludolf, Vierter Ofizieller: Günter Ludolf (alle Dernbach im Westerwald)
Tore: 0:1 Mattil (34., FE), 1:1 (43.), 2:1 (60.), 2:2 Oliveira (85.), 3:2 (88.)
Letztlich war es unglücklich, dem Spielverlauf nach mussten die A-Junioren beim Spiel in Erfweiler gegen Hinterweidenthal aber eine verdiente Niederlage einstecken. Über weite Teile des Spiels mühte man sich zwar, ließ aber speziell im spielerischen Bereich einiges vermissen. Mit der Tatsache, dass man quasi mit dem "vorletzten" Aufgebot antreten musste, hatte dies aber nur bedingt zu tun.
In den Anfangsminuten versuchten die Gastgeber mit hohem Tempo zum Erfolg zu kommen, jedoch ebbte deren Angriffsschwung mit zunehmender Spieldauer merklich ab. Dennoch war man zu selten in der Lage, die Schwächen eines nicht überragenden Gegners auszunutzen. Auf der Gegenseite musste Nico Kiefaber ein ums andere Mal seine große Klasse zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Nach etwas mehr als einer halben Stunde setzte man beim gefühlten 92. weiten Abschlag von Kiefaber endlich einmal nach, Marc Bollenbacher konnte daraufhin im Strafraum nur noch unfair gebremst werden, so dass dem Schiri selbst mit einem Abstand von 50 Metern keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden. Libero Tim Mattil schnappte sich die Kugel und verwandelte souverän in die rechte, obere Ecke. Wenig später bot sich sogar die Möglichkeitn zum zweiten Treffer, am Fünfer brauchte Max Kirch aber einen Moment zu lange, um den Ball zu kontrollieren, der dann zur Ecke geklärt wurde. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel durfte der Spielmacher der Einheimischen dann auch zum wiederholten Male ungestört durch das Mittelfeld marschieren und aus 20 Metern mit einem Flachschuss zum Ausgleich einschießen.
Nach einer deftigen Pausenansprache besserte sich das Geschehen zunächst etwas. Es war nicht lange gespielt, da bot sich DIE RIESENCHANCE zur erneuten Führung, als sich Nils Neu über halbrechts durchsetzte und in den Strafraum eindrang. Sieben, acht Meter vor dem Tor hatte er die Wahl, schießen oder ablegen. Er entschied sich fürs Ablegen, fand in der Mitte Yannick Wendel, der den Ball aber freistehend über das Tor schoss. Für den SVH war dies eine Art Weckruf, denn sie spielten fortan wieder zeilstrebiger zum Tor. Nach einem Eckball fiel dann auch das verdiente 2:1. Danach hatte der Schiedsrichter, dessen Zweitname hier lediglich genannt wird, zwei große Auftritte. Bei einem klaren Foul an der Mittellinie an Nils Neu zeigte er diesem wegen einer Schwalbe den gelben Karton. Nur ein paar Minütchen später wurde erneut Neu am Sechzehner klarst auf den Fuß getreten. Statt dem fälligen Elfmeterpfiff gab er nach dem Befreiungsschlag der Gastgeber "VORTEIL" für uns, um sich in der nächsten Unterbrechung dann Neu zur Brust zu nehmen. "Wenn de awei was gesaat hättsch, hättsche direkt nommo Gelb kriet un wärsch weg gewesst..." Ohne Worte! Die Proteste der Außenstehenden beantwortete er jeweils mit einem Spruch alla "Hat jeder gesieh, dass des nix war." Der einzige, der in diesen Situationen kein Foul sah, war er selber. Selbst Einheimische mussten bei seinen Sprüchen schmunzeln... Hieß es im ersten Abschnitt noch "Elfmeter? Hamn wir da", was jetzt nur noch ein "Elfmeter? Nein, momentan leider nicht." Oder aber, der Mann in Orange hatte die Augen woanders und mal wieder zu viel "relaxt"... Man weiß es nicht... :-) Aber zurück zum Spiel. Bis in die Schlussphase hinein verpassten die Platzherren die mögliche Entscheidung, weil sie "Kiwi" einfach nicht mehr überwinden konnten. In den letzten Minuten überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. Erst besorgte Marcio Oliveira per Kopf (!!!) den Ausgleich. In der nächsten Aktion tankte sich Marius Lauer in den Strafraum durch, scheitete aber freistehend am gut reagierenden Keeper. Und schließlich sorgte ein abgefälschter Schuss - erneut durch den durchs Feld spazierenden 10er - für die Entscheidung zugunsten Hinterweidenthals.
Eine Niederlage, die bitter ist, vor allem, wenn man fast 90 Kilometer einfachen Fahrtweg hinter sich bringen musste. Aber wegen der Spielanteile ist das Ergebnis wie gesagt auch verdient. Nicht, weil der Gegner überragend war, sie hatten aber ein klares Chancenplus. Jetzt gilt es, zum Spiel gegen den Tabellenführer aus Oberarnbach am Mittwoch um 19 Uhr wieder neuen Mut zu fassen und am Montag eine bessere Trainingsbeteiligung wie die letzten Wochen an den Tag zu legen.
SV Hinterweidenthal - TSG Wolfstein/Roßbach 3:2 (1:1)
Aufstellung "Jung-RoWos": Nico Kiefaber - Tim Mattil - Marvin Backes, Bastian Klein - Christoph Emrich, Nils Neu, Marius Lauer, Marc Bollenbacher, Florijant Saitaj - Yannick Wendel (81. Daniel Winter), Maximilian Kirch (65. Marcio Oliveira).
Gelbe Karte: Neu
Schiedsrichter: Peter Ludolf - Assistenten: Uwe Ludolf, Manfred Ludolf, Vierter Ofizieller: Günter Ludolf (alle Dernbach im Westerwald)
Tore: 0:1 Mattil (34., FE), 1:1 (43.), 2:1 (60.), 2:2 Oliveira (85.), 3:2 (88.)
Letztlich war es unglücklich, dem Spielverlauf nach mussten die A-Junioren beim Spiel in Erfweiler gegen Hinterweidenthal aber eine verdiente Niederlage einstecken. Über weite Teile des Spiels mühte man sich zwar, ließ aber speziell im spielerischen Bereich einiges vermissen. Mit der Tatsache, dass man quasi mit dem "vorletzten" Aufgebot antreten musste, hatte dies aber nur bedingt zu tun.
In den Anfangsminuten versuchten die Gastgeber mit hohem Tempo zum Erfolg zu kommen, jedoch ebbte deren Angriffsschwung mit zunehmender Spieldauer merklich ab. Dennoch war man zu selten in der Lage, die Schwächen eines nicht überragenden Gegners auszunutzen. Auf der Gegenseite musste Nico Kiefaber ein ums andere Mal seine große Klasse zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Nach etwas mehr als einer halben Stunde setzte man beim gefühlten 92. weiten Abschlag von Kiefaber endlich einmal nach, Marc Bollenbacher konnte daraufhin im Strafraum nur noch unfair gebremst werden, so dass dem Schiri selbst mit einem Abstand von 50 Metern keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden. Libero Tim Mattil schnappte sich die Kugel und verwandelte souverän in die rechte, obere Ecke. Wenig später bot sich sogar die Möglichkeitn zum zweiten Treffer, am Fünfer brauchte Max Kirch aber einen Moment zu lange, um den Ball zu kontrollieren, der dann zur Ecke geklärt wurde. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel durfte der Spielmacher der Einheimischen dann auch zum wiederholten Male ungestört durch das Mittelfeld marschieren und aus 20 Metern mit einem Flachschuss zum Ausgleich einschießen.
Nach einer deftigen Pausenansprache besserte sich das Geschehen zunächst etwas. Es war nicht lange gespielt, da bot sich DIE RIESENCHANCE zur erneuten Führung, als sich Nils Neu über halbrechts durchsetzte und in den Strafraum eindrang. Sieben, acht Meter vor dem Tor hatte er die Wahl, schießen oder ablegen. Er entschied sich fürs Ablegen, fand in der Mitte Yannick Wendel, der den Ball aber freistehend über das Tor schoss. Für den SVH war dies eine Art Weckruf, denn sie spielten fortan wieder zeilstrebiger zum Tor. Nach einem Eckball fiel dann auch das verdiente 2:1. Danach hatte der Schiedsrichter, dessen Zweitname hier lediglich genannt wird, zwei große Auftritte. Bei einem klaren Foul an der Mittellinie an Nils Neu zeigte er diesem wegen einer Schwalbe den gelben Karton. Nur ein paar Minütchen später wurde erneut Neu am Sechzehner klarst auf den Fuß getreten. Statt dem fälligen Elfmeterpfiff gab er nach dem Befreiungsschlag der Gastgeber "VORTEIL" für uns, um sich in der nächsten Unterbrechung dann Neu zur Brust zu nehmen. "Wenn de awei was gesaat hättsch, hättsche direkt nommo Gelb kriet un wärsch weg gewesst..." Ohne Worte! Die Proteste der Außenstehenden beantwortete er jeweils mit einem Spruch alla "Hat jeder gesieh, dass des nix war." Der einzige, der in diesen Situationen kein Foul sah, war er selber. Selbst Einheimische mussten bei seinen Sprüchen schmunzeln... Hieß es im ersten Abschnitt noch "Elfmeter? Hamn wir da", was jetzt nur noch ein "Elfmeter? Nein, momentan leider nicht." Oder aber, der Mann in Orange hatte die Augen woanders und mal wieder zu viel "relaxt"... Man weiß es nicht... :-) Aber zurück zum Spiel. Bis in die Schlussphase hinein verpassten die Platzherren die mögliche Entscheidung, weil sie "Kiwi" einfach nicht mehr überwinden konnten. In den letzten Minuten überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. Erst besorgte Marcio Oliveira per Kopf (!!!) den Ausgleich. In der nächsten Aktion tankte sich Marius Lauer in den Strafraum durch, scheitete aber freistehend am gut reagierenden Keeper. Und schließlich sorgte ein abgefälschter Schuss - erneut durch den durchs Feld spazierenden 10er - für die Entscheidung zugunsten Hinterweidenthals.
Eine Niederlage, die bitter ist, vor allem, wenn man fast 90 Kilometer einfachen Fahrtweg hinter sich bringen musste. Aber wegen der Spielanteile ist das Ergebnis wie gesagt auch verdient. Nicht, weil der Gegner überragend war, sie hatten aber ein klares Chancenplus. Jetzt gilt es, zum Spiel gegen den Tabellenführer aus Oberarnbach am Mittwoch um 19 Uhr wieder neuen Mut zu fassen und am Montag eine bessere Trainingsbeteiligung wie die letzten Wochen an den Tag zu legen.

