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A-Jugend mit ganz schwacher Leistung und erster Niederlage!

A-Junioren-Bezirksklasse
SV Katzweiler - TSG Wolfstein-Roßbach 5:2 (2:1)

Aufstellung TSG: Patrick Lackas - Nils Neu - Max Huber, Sebastian Hübner (67. Maximilian Kirch) - Philipp Schäfer, Christoph Emrich, Valon Docaj (41. Patrik Gebhardt), Marvin Backes - Christian Gutmann (55. Florijant Saitaj), Nico Kiefaber - Lukas Dein (69. Marcel Simon).

Gelbe Karten: Hübner, Kiefaber, Gebhardt
Schiedsrichter: Robert Brell (ESC West KL)

Tore: 1:0 (11.), 2:0 (25.), 2:1 Kiefaber (44., Handelfmeter), 3:1 (55.), 4:1 (60.), 5:1 (67.), 5:2 Schäfer (86.)

Um 18:30 Uhr begann für unsere A-Jugend das Spiel in Katzweiler. Problem war, dass der Schiedsrichter das Spiel aber schon 30 Minuten zuvor angepfiffen hatte, als man zwar körperlich anwesend war, mehr aber auch nicht. Es grenzte fast schon an Arbeitsverweigerung, was unsere Truppe bot. Hatte man den Gegner unterschätzt? Wurde die letzten Wochen schlecht trainiert? War man sich ob des guten Saisonstartes zu sicher? Alle diese Fragen kann man mit einem dicken, fetten JA beantworten. Katzweiler hat ja von Kusel elf Gegentore bekommen, im Training wird zu selten Vollgas gegeben und mit zwölf Punkten aus vier Spielen kann man gegen einen Gegner wie Katzweiler ja gar nicht verlieren. Klarer Fall von "Denkste" hoch drei! Man lag nach besagten 30 Minuten mit 2:0 in Rückstand, was mehr als verdient war. Dann ging aber sowas wie ein Ruck durch die Mannschaft, man konnte sich zwei richtig gute Chancen erarbeiten, diese aber zunächst nicht verwerten. 90 Sekunden vor dem Seitenwechsel gab der Referee dann einen berechtigten Handelfmeter, den Kapitän Nico Kiefaber sicher zum Anschluss verwandelte. Dann ging es in die Pause.

Anstatt dann aber den Schwung von der guten Schlussphase mitzunehmen und die sicherlich nicht überragenden Gastgeber weiter unter Druck zu setzen, warf man nach wenigen Minuten sämtliche Vorsätze über den Haufen und agierte genauso chaotisch wie zu Beginn des Spiels, so dass die Gastgeber das Ergebnis in regelmäßigen Abständen auf 5:1 ausbauen konnten. Erst in den letzten zehn Minuten zeigte man wieder, dass man doch Fußball spielen kann. Man drängte den SVK in seine Hälfte und wurde dafür mit dem Tor zum 5:2 durch Philipp Schäfer noch belohnt. Insgesamt steht aber eine verdiente Niederlage, gegen nicht überzeugende, aber uns an diesem Tag über 60, 65 Minuten doch klar überlegene Katzweilerer.
Fazit: a) 20, 25 Minuten Fußball reichen vielleicht gegen Konken oder Ulmet, aber nicht gegen Truppen wie Kusel, Glantal oder Katzweiler! b) Es sollte sich jeder Einzelne einmal Gedanken über die eigene Leistung (in Training, Spiel und im Drumherum) machen anstatt Mitspieler zu kritisieren. Denn heute hat keiner nur annähernd die Leistung gebracht, die er bringen kann!, c) Auch der Schiedsrichter kann nichts dafür, wenn wir schlecht spielen, d) Trotzdem Kopf hoch, es geht weiter. Am Montag im Training und dann am Mittwoch im Heimspiel gegen Hundheim/Offenbach, wenn wir wieder unser wahres Gesicht zeigen wollen! Grund zur Wiedergutmachung gibt es mehr als genug!

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